Uraufführung am 18. September 2010

Hans im Glück oder Was ist deutsch?
Deutsche Volkslieder und Gedichte aus fünf Jahrhunderten

Mit Friedrich-Wilhelm Junge und dem Michael-Fuchs-Trio
Regie: Holger Böhme, Buch: Steffen Moratz

Über Deutschland reden ist schwer. Wer über Deutschland redet, sagt als erstes, dass es schwer sei, über Deutschland zu reden. Und dann sagt er, dass trotzdem über Deutschalnd geredet werden muss.

Dann sagt er noch, dass das meiste, was jetzt über Deutschland gerdet werde, aus lauter Missverständnissen, Vorwürfen und Gerede bestehe.

Wie reden wir uns da heraus, ohne uns weiter hineinzureden. Vielleicht lassen wir einmal andere über Deutschland reden, die Verfasser von Deutschland-Gedichten aus fünf Jahrhunderten zum Beispiel, und hören genau zu, wie sie so über Deutschland reden und geredet haben - so Literaturwissenschaftler Jürgen Schröder.

Seine Worte haben Friedrich-Wilhelm Junge und Steffen Moratz ernst genommen und wanderten in der empfohlenen Literaturlandschaft umher. Dabei stießen sie auf durchaus Bekanntes und Beliebtes, verweilten in „Keiner schöner Land“ und wanderten am „Lindenbaum“ vorbei, stöberten aber auch Verstecktes und Vergessenes auf, stolperten über „Hurra, Germania“ und staunten über „Lob des Eisens“.

Wir laden Sie ein zu einem Wandertag in Deutschlands literarischem Forst, bleiben Sie mit auf der Spur nach der Frage „Was ist deutsch?“.

Wir danken der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen für die Förderung dieses Programms.