
In der Dreikönigskirche Dresden, Hauptstr. 23
Der Traum eines lächerlichen Menschen
Monolog für einen Schauspieler
nach der Erzählung von F. I. Dostojewski
Mit: Friedrich-Wilhelm Junge
Musik: Michael Fuchs
Spielleitung: Klaus Dieter Kirst
"Ich bin ein lächerlicher Mensch" mit diesen Worten beginnt der Held,
und in seiner Verzweiflung beschließt er, Selbstmord zu begehen. Seine Müdigkeit
verhindert dies jedoch und er verfällt in einen phantastischen Traum: In ihm
begeht er tatsächlich Selbstmord und ein fremdes Wesen nimmt ihn mit auf einen
anderen Stern. Dort erlebt er Menschen im Paradies des Glücks, der Liebe und
der vollkommenen Harmonie. Doch er muss mit ansehen, wie diese Menschen der Lüge
verfallen. Was niemals war, plötzlich gibt es Hass und Mord, Krieg und Elend
unter ihnen. In unsagbarer Qual begreift der Erdenmensch, die Unschuldigen
verdorben zu haben. Das Paradies ist verloren - Er erwacht, eine Vision zu verkünden
Pressestimme: "... Die Balance zwischen professioneller Distanz und ganz
persönlichem Beteiligtsein, zwischen erläuterndem Wort und Original
hat Junge. Fast sachlich ... klingt das, auch wenn vom scheinbaren Suizid die
Rede ist oder von einem fernen Stern, von der plötzlich entdeckten Schönheit
einer Landschaft... Da scheint auch der Begriff der Mitteilung wieder etwas von
seiner ursprünglichen Bedeutung zurückzubekommen - der des Miteinander-Teilens
halt." DNN