
Foto: Kerstin Sander

Foto: Julia Wesely

24. Februar 2012, 20 Uhr
MDR Figaro und Deutschlandfunk präsentieren den
Theaterkahn im Liederwahn
- Songs & Chansons am Freitag mit
Katharina Franck
und Brein´s Café
Moderation: Thekla Jahn und Peter Eichler
Zwischen dem Erfolgssong „Blueprint“ mit den Rainbirds und
dem Rilke-Programm „Eines Wunders Melodie“ mit dem Club der toten Dichter liegen
fast genau 25 Jahre ein viertel Jahrhundert, in dem Katharina Franck vom Popstar
zur anerkannten Singer/Songwriterin wurde.
In diese Zeit fallen die Auflösung der Rainbirds 1999 und viele neue Projekte. Dazu gehören
die Mitwirkung in einer Hörspieloper, das Schreiben eines Hörspiels, literarische Rundfunkarbeit überhaupt
und natürlich neue CDs, zum Beispiel „Making Memory“ 1996 und „Forever“ ein
Jahr später. In dieser Zeit kreiert Katharina Franck auch erstmals auf der CD „Hunger“ ihre
gesprochenen Popsongs eine spannende Ergänzung zu ihren sonstigen Konzerten.
Katharina Franck, die in Portugal aufgewachsen ist und mehrere Jahre in Brasilien lebte, gibt der
Musik dieser Kulturkreise immer wieder Raum in ihren Songs und ihren Rundfunkarbeiten. Zuletzt allerdings
war sie sehr erfolgreich unterwegs mit deutschen Texten und dem Club der toten Dichter, der nach Busch-
und Heine-Programmen 2011 Rilke seine Referenz erwies.
Am 24. Februar erleben Sie Katharina Frank solo auf dem Theaterkahn mit einer musikalischen Retrospektive
ihrer Karriere heute beginnend bis ins Jahr 1987.
Von der Donau an die Elbe eilt am 24. Februar auch Brein’s Café.
Mit Georg Breinschmid und den Jánoska-Brüdern Frantisek und Roman erleben
Sie ein verspieltes und verführerisches Bandprojekt, dass ganz Mittel- und Südosteuropa
umarmt. Ungarische und französische Gipsytradition treffen auf beschwingte Musette, Balkanrhythmen
und immer wieder das Wiener Lied. Dieses allerdings in Breinschmids Manier: schräg, ironisch,
gar nicht mehr nur gemütlich und dem Heurigen zugetan. Da schimmert dann doch eher Georg Kreisler
durch und nicht der Hermann Leopoldi. Als ehemaliger Bassist bei den Wiener Philharmonikern besitzt
Georg Breinschmid noch immer gute Connections zu Schönberg und Webern, so dass auch die Klassische
Moderne ihre Chance in seinem Programm bekommt die allerdings im Breinschmid-Style.
Freuen Sie sich auf eine musikalische Reise mit exzellenten Musikern, die die Wiedererkennbarkeit
von Klassik, Jazz und World-Music durcheinander wirbeln und den Abend zum sinnlichen Erkenntnisgewinn
werden lassen.
Mehr auf den Webseiten von Katharina Franck und Brein´s Café.