Mancher lernts nie
Ein Kurt-Tucholsky-Programm
mit Friedrich-Wilhelm Junge
und dem Michael-Fuchs-Trio
Kompositionen und Arrangements: Michael Fuchs
Inszenierung: Klaus Dieter Kirst

"Mancher lernts nie", beispielsweise den rechten Umgang mit dem lieben Geld. "Zu dir kommt kein Geld - zu dir nicht. Geld kommt überhaupt nur dahin, wo schon etwas ist, Geld kommt zu Geld." Trübe Aussichten also, heute wie damals. Durch sein präzises Spiel, seine leidenschaftliche Ausdruckskraft verdichtet F.-W. Junge die funkelnden Textsplitter aus aphoristischen Betrachtungen, typischen Chansons und rasanten Monologen zu der bissigen, satirischen Weltsicht Tucholskys, die letztlich zutiefst romantisch und moralisch war. Pianist Michael Fuchs hat die Musik eigens für die Textauswahl komponiert und begleitet den Schauspieler am Flügel: bald frech, bald gefühlig, eben aus dem Geiste Tucholskys. Ein Programm voll von hintergründigem Witz. (MOPO)

Spieldauer: 2 h mit Pause

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